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Das Wesen der Seele

Die erneuten Offenbarungen Jesu, wie sie durch James Padgett erhalten wurden, zeigen uns den Weg zu Gott und zu einem ewigen Leben in Seinem Göttlichen Himmelreich. Durch sie erhalten wir einige Erkenntnisse, unter anderem, dass die Seele des Menschen dieselbe ist - in dieser Welt wie auch in der folgenden. Nach dem physischen Tod lebt der Mensch im Geistkörper in der Geisteswelt weiter, wo die Seele weiterhin gereinigt wird, bis sie, in ihrer Zeit, die Ebene in der geistigen Welt erreicht, die als Paradies oder auch die Sphäre des vollkommenen Menschen bekannt ist (manche nennen sie auch die Sechste Sphäre). Weiterhin wird offenbart, dass es eine Sphäre jenseits der des vollkommenen Menschen gibt, und dass diese Sphäre die Göttlichen Himmel sind, offen für jene Seelen, die durch die Göttliche Liebe des himmlischen Vaters verwandelt wurden. Diese Göttliche Liebe wird dem Menschen geschenkt, so er ernsthaft und aus der Tiefe seiner Seele darum betet. Sie reinigt die menschliche Seele nicht nur, sondern verwandelt oder transformiert sie in die Essenz des Vaters, so dass die Seele sich ihrer Unsterblichkeit bewusst wird. Das ist die Erlösung, die Jesus als der Messias des Vaters lehrte. Was also ist die Seele des Menschen?

Der Mensch ist eine Seele, bekleidet von einem spirituellen und einem physischen Körper! Diese drei Wesensmerkmale sind es, die den Menschen zu einem vollkommenen Geschöpf machen, wobei jedes dieser Attribute seine eigene Aufgabe hat und entsprechend ihrem Wirkkreis länger oder kürzer existiert. Der physische Körper, wie allgemein bekannt ist, wird nur für die kurze Zeitspanne gebraucht, die der Mensch auf Erden verbringt. Hat er seinen Dienst getan, nämlich die Individualisierung der Seele in der Materie zu gewährleisten, wird er wieder in die Bestandteile aufgelöst, aus denen er zusammengesetzt ist. Hat der Mensch seinen irdischen Leib einmal abgelegt, so ist es unmöglich, diesen Körper wieder zum Leben zu erwecken oder aus seinen früheren Bausteinen zu rekonstruieren. 23. März 1916 schreibt Jesus

Die fünf Sinne samt dem Verstand, durch die der Mensch sich definiert, befinden sich also nicht im stofflichen Körper, sondern haben ihren Sitz im feinstofflichen Körper und stehen somit der Seele weiterhin zur Verfügung, selbst wenn diese den irdischen Leib längst abgestreift hat. Stirbt der Mensch auf Erden, bedeutet dies nicht das Ende seiner Existenz. Er lebt in der spirituellen Welt weiter, wobei ihm sein spiritueller Körper die Möglichkeit schenkt, auf alle Funktionen und Erfahrungsspeicher zurückzugreifen, die ihm auch zu seinen Lebzeiten auf Erden zugänglich waren. Der Mensch hingegen, der in Wahrheit Seele ist, lebt in seinem spirituellen Körper weiter, der ihm im Augenblick seiner Inkarnation in der Materie zeitgleich mit seinem fleischlichen Körper geschenkt wurde und der auf immer mit der Seele untrennbar verbunden ist. Deshalb kann der Mensch auch nach seinem irdischen Tod denken, fühlen und wahrnehmen, auch wenn er keinen stofflichen Körper mehr hat.

Der eigentliche Mensch aber ist die Seele. Sie ist es, die nach dem Abbild Gottes, der selbst wiederum reinste Seele ist, geformt ist. Die Seele ist der einzige Teil des Menschen, der wahrhaft unsterblich werden kann, indem sie das Angebot Gottes annimmt, durch die Gnade Seiner Göttlichen Liebe Anteil an der Natur Gottes und somit zum Teilhaber an Seiner Unsterblichkeit zu werden. Es liegt allein am Menschen, ob er die Möglichkeit, die Göttliche Liebe in sich aufzunehmen, wählt, oder ob er es vorzieht, den Stand seiner einstigen Vollkommenheit wiederzuerlangen. Wer allerdings die göttlichen Himmel erreichen will, der muss entsprechend dem Gesetz der Anziehung - etwas Göttliches in sich tragen, um eingelassen zu werden, wo nur Göttliches Zugang findet. Wer unsterblich werden und Anteil an der Natur des Vaters erlangen will, um auf diese Weise das Bewusstsein ewigen Lebens zu gewinnen, muss den Weg der Göttlichen Liebe gehen. Diese Gewissheit der Unsterblichkeit ist aber etwas vollkommen anderes als der Erfahrungswert, dass bislang noch niemals beobachtet wurde, ob eine Seele tatsächlich sterben kann. Nur Gott allein weiß, ob eine Seele, die auf dem Stand des rein Menschlichen verharrt, für immer lebt. Definitiv bekannt ist aber, dass der Vater Seinem Angebot, die Göttliche Liebe zu erhalten, einen zeitlichen Rahmen gesetzt hat. Irgendwann wird der Vater die Möglichkeit, durch Seine Liebe aus dem rein Menschlichen erhoben zu werden, zurückziehen. Dann werden die Pforten der göttlichen Sphären ein für alle Mal geschlossen und das Reich des Vaters findet seine Vollendung.

Alle Seelen, die jemals erschaffen wurden und noch werden, existieren auf einer spirituellen Sphäre, die ausschließlich jenen vorbehalten ist, die noch auf ihre Inkarnation warten. Das heißt also, lange bevor es der Seele möglich ist, sich auf Erden zu verkörpern, lebt sie als unverwechselbares, bewusstes Individuum, das sich von allen anderen durch eine einzigartige Persönlichkeit unterscheidet; um sich selbst aber zu erkennen und sich als eigenständige Wesenheit zu definieren, braucht die Seele eine materielle Umgebung, in der sie ihre individuellen Merkmale ausleben kann. Die hohen, spirituellen Wesen können die vielen Seelen, die noch auf ihre Inkarnation warten, zwar deutlich wahrnehmen, nicht aber „sehen“, denn eine Seele ist weder mit dem spirituellen noch mit dem physischen Auge sichtbar.

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